PECS

PECS steht für „Picture Exchange Communication System“ – zu Deutsch: „Bildaustausch-Kommunikationssystem“. Es wurde von Lori Frost und Andy Bondy für „nichtsprechende“ Menschen mit Autismus und anderen sozialkommunikativen Beeinträchtigungen entwickelt (Frost & Bondy 2002; Bach 2006).
Der Betroffene lernt stufenweise in sechs Phasen, sich durch das Überreichen von Bildkärtchen mitzuteilen. Zunächst wird das Übergeben von Kärtchen zur Äußerung von Wünschen eingeübt - dadurch soll ein eigenständiges kommunikatives Handeln stimuliert werden. Später soll der Betroffene lernen, eine Auswahl zu treffen, Satzstrukturen zu bilden und schließlich auch Eindrücke aus der Umgebung und Erlebnisse mitzuteilen und zu kommentieren.

Oft wird im Zusammenhang mit der bildlichen Kommunikation auch die Lautsprache angeregt, und die Betroffenen versuchen spontan, die bildliche Aussage oder den Wunsch auch zu verbalisieren.