Stottern

Stottern zeigt sich als ungewollte Unterbrechung des natürliche Redeflusses. Es werden Laute, Silben, Wörter wiederholt oder einzelne Laute gedehnt. Mitunter ist die Artikulation völlig blockiert. Sekundärsymptome wie Mitbewegungen im Gesicht oder von Körperteilen können die eigentliche Redeunflüssigkeit begleiten oder noch verstärken. Über die genauen Ursachen des Stotterns ist sich die Forschung bis heute nicht einig. Vermutlich liegt jedoch eine neurophysiologisch bedingte Anlage zu Grunde und Einflussfaktoren vorwiegend in Form psychischen Druckes/Angst (nicht zu Wort zu kommen, nicht ausreden zu können, sich unzulänglich auszudrücken oder in Kommunikationssituationen nicht anerkannt zu sein), können Stottersymptomatiken auslösen bzw. verstärken.

Therapeutisch kann an diesen Punkten angesetzt werden und Optimierung angestrebt werden. Auch können Techniken zur Verflüssigung der Sprechweise und Strategien zum souveränen Umgang mit dem Stottern aufgebaut werden.